• Simon Rohrer

Quartalsbericht Simon Rohrer – Ausbildungsstelle Jugend und junge Erwachsene (50%)


Der Sommer war für mich persönlich sehr intensiv, da ich ab Ende Juni ein Praktikum in Bischofszell besuchte von meiner Ausbildung am TDS-Aarau aus. Dies hatte natürlich auch Konsequenzen für meine Arbeit in der Kirchgemeinde, da ich durch die zusätzliche Belastung nur mit reduziertem Aufwand vorgehen konnte. Somit beschränkte sich meine Arbeit vor allem auf die Jugendgruppe 5er. Dort sind wir seit dem Schulanfang nach den Sommerferien am Thema dran: «being real» oder auf Deutsch «echt sein». Durch Inputs vom freiwilligen Leiterteam, verschiedenen Spielen und gemeinsamen Erlebnissen werden die Jugendlichen ans Thema herangeführt, das in den Kleingruppen auch auf persönlicher Ebene zur Sprache kommt.


In Zusammenarbeit mit Myriam Krauer bietet der 5er neuerdings auch einen Mittagstisch an, der jeweils einmal pro Monat stattfindet. Myriams Beziehungen zu den Jugendlichen ausserhalb der Gemeinde haben sich dabei als besonders wertvoll erwiesen. Somit gelingt es uns den Kontakt zu Jugendlichen, die früher einmal Myriams Angebot für Kinder «Mikado» besucht haben, aufrecht zu erhalten.


Höhepunkte für mich sind die einzelnen Gespräche mit Jugendlichen, wo ich erfahre was sie bewegt, was ihre Herausforderungen sind und was sie sich von der Zukunft erwünschen. Es ist mir ein Anliegen alle Jugendlichen in ihrer Einzigartigkeit wahrzunehmen und zu unterstützen. Dabei verlasse ich mich auch voll und ganz auf mein Team, dass mich an jedem Abend tatkräftig unterstützt und viel Verantwortung übernimmt. Meine momentane Herausforderung ist es, für die Wechsel im 5er-Team neue Leute zu finden. Dabei vertraue ich auf Gott, der mir die besten Leute zur Verfügung stellt.


Demnächst steht die Planung des Frühlingssemesters im Team an, wo wir entscheiden welche Themen wir ansprechen wollen, wer Welchen Abend organisiert, etc. Dazu gehört auch die Frage, wie wir weitere Jugendliche für die Jugendgruppe begeistern können. Für mich hat dies immer auch einen strategischen Aspekt. Ich bin zum Beispiel daran, zusammen mit dem Pfarrteam eine Möglichkeit zu entwickeln, wie der 5er und die verschiedenen Konfklassen mehr miteinander in Kontakt kommen. Durch die erhöhte Vermischung sollen auch neue Freundschaften und Interesse an der Jugendgruppe entstehen.


Meine Aufgaben sind spannend und herausfordern und es begeistert mich, wie ich als Sozialdiakon in Ausbildung schon von Anfang an in die volle Verantwortung hineingestellt werde.




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